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Gaming-Smartphones: Ist teure Hardware wirklich nötig?

by Albert

Die Industrie für mobile Spiele erlebt zurzeit weltweit einen Boom. In den letzten Jahren verzeichnete sie ein beispielloses Wachstum, bei dem Länder wie Österreich und Deutschland zu den Ländern mit dem höchsten Wachstum in Europa gehören. Es gibt unterschiedliche Schätzungen, aber einige Analysen zeigen, dass Spiele auf dem Mobiltelefon etwa die Hälfte des Weltmarktes ausmachen, der inzwischen über 200 Milliarden Dollar wert ist. Es ist interessant zu sehen, dass im Zeitalter von Superkonsolen wie der PS5 und der Xbox Series X, die beide eine enorme Nachfrage verzeichnen, das mobile Spielen immer noch an der Spitze steht.

Erwartungsgemäß ist eine Reihe von teuren Geräten auf den Markt gekommen, um diese boomende Branche zu unterstützen. Insbesondere haben wir den Aufstieg des Gaming-Phones erlebt. Dabei handelt es sich um spezielle Mobiltelefone, die auf das Spielerlebnis ausgerichtet sind. Das ASUS ROG Phone 5, das Xiaomi Black Shark, das Lenovo Legion Phone Duel und, ja, die Premium-Telefone wie das iPhone 13 Pro Max und das Samsung Galaxy S22 Ultra sind allesamt auf den Spielemarkt ausgerichtet.

Gaming-Telefone können teuer sein

Aber benötigt man wirklich ein so teures Gerät, um Smartphone-Spiele zu spielen? Diese Frage ist schwer zu beantworten. Im Großen und Ganzen lautet die Antwort wohl nein. Die Entwicklung der mobilen Spiele hin zu anspruchsvolleren Spielen und Erlebnissen bedeutet jedoch, dass ein spezielles Telefon das Gameplay verbessern kann.

Und dennoch weisen Kritiker als Erstes darauf hin, dass die Entwicklung von Handyspielen einen inhärenten Fehler aufweist, denn die Entwickler erstellen die Spiele nicht für eine bestimmte Plattform. Vielmehr streben sie eine möglichst breite Ausführung ihrer Spiele an, so dass sie für alle Arten von Geräten optimiert sind, seien sie nun leistungsstark oder nicht.

Ein gutes Beispiel dafür sind die Spiele für den Online Casino Sektor. Diese Branche hat als erste erkannt, dass die Zukunft des Glücksspiels auf dem Mobiltelefon liegt. Seit den 2000er Jahren haben die Entwickler dieser Spiele sowohl die Live-Spiele als auch die virtuellen Spiele so optimiert, dass das Spielerlebnis auf einem weniger leistungsstarken Gerät nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Solange die Internetverbindung stabil ist, kann es losgehen.

Optimierte Spiele für eine breite Palette von Gerätefunktionen

Dieser Ansatz wird von den meisten Entwicklern mobiler Videospiele verfolgt. Die Begründung dafür ist nachvollziehbar. Nur ein kleiner Prozentsatz der Smartphone-Nutzer hat superstarke Geräte wie das iPhone 13 Pro Max oder das ROG Phone 5. Warum also sollten sie Spiele entwickeln, die nur von diesem kleinen Teil des Marktes genutzt werden können?

Natürlich kann man argumentieren, dass einige der großen mobilen Spiele wie Call of Duty Mobile besser auf einem hoch entwickelten, teuren Gerät gespielt werden können, aber die Unterschiede sind marginal. Wie einer der Rezensenten kürzlich bemerkte, haben einige dieser Smartphones mehr Arbeitsspeicher als ein typischer PC. Aber das ist nicht nötig, denn Spiele für den mobilen Markt werden so entwickelt, dass sie nicht unbedingt diese leistungsstarken CPUs und Chipsätze benötigen.

Letztlich ist es eine Frage der persönlichen Entscheidung. Ja, ein teures Spielehandy ist vielleicht leistungsfähiger und hat einen besseren Bildschirm, der die Grafik verbessert. Doch solange man ein relativ modernes Gerät hat, mit dem man z. B. Netflix-Inhalte streamen kann, besteht wirklich kein Grund, einen teuren Kauf zu tätigen.